Empfehlenswertes aus dem Süden

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22.06.2017

Pepino, die Melonenbirne aus Südamerika

Die Pepino oder auch Melonenbirne genannt stammt aus Südamerika (Peru, Kolumbien). Die eierförmigen Früchte werden 8-10 cm lang und haben ein Gewicht von 100-200 g. Sie haben eine grüngelbe Grundfarbe und lila-violette Längsstreifen. Neben dem schönen Ziereffekt sind Pepino-Früchte ein besonderer Leckerbissen zum Frischessen. Sobald die Grundfarbe von grün auf crémefarben-gelb gewechselt hat, sind die Früchte genussreif.

Das Fruchtfleisch ist fest und liegt im Aroma zwischen Netzmelonen, Bananen und Birnen. Pepinos werden geschält und können dann ganz oder in Scheiben geschnitten verzehrt werden. Als Dessert können sie mit Zucker, Zitronensaft und etwas Ingwer oder Likör verfeinert werden. Pepinos eignen sich aber auch zu Herstellung von Marmelade und Konfitüre. Die Früchte sind gut lagerfähig und im Kühlschrank 1-2 Wochen haltbar.

Die Pflanze ist sehr wüchsig, aber wärmebedürftig. Pepino lässt sich im Garten, im Freien oder im Blumenkistchen auf dem Balkon oder auf Terrassen problemlos kultivieren. Da sie frostempfindlich ist, dürfen die Pflanzen erst nach den Eisheiligen ins Freie gebracht werden. Wichtig ist eine genügende Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen. In Blumenkistchen und Hängeampeln ist eine wöchentliche Gabe von Flüssigdünger zu empfehlen. Erntebeginn ab Mitte September.

Ein Überwintern ist unter optimalen Bedingungen bei über 12°C im Wintergarten oder Keller möglich. Die Triebe werden auf ca. 20 cm zurückgeschnitten. Die Überwinterung kann bei hellem oder dunklem Standort erfolgen. Ab Februar muss die Pflanze hell stehen. Während der ganzen Zeit immer etwas giessen, aber nicht zu nass halten.