Gesund & lecker

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13.06.2016

Vom Gesundheitswert von Obst und Beeren

Sich gesund und ausgewogen zu ernähren ist eine Maxime unserer Zeit, die zwar in vielen Köpfen verankert ist, jedoch in weiten Teilen der Bevölkerung nur wenig oder gar nicht befolgt wird. Dass eine Vielzahl lebensnotwendiger Wechselwirkungen im Körper durch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelementen gesteuert und beeinflusst wird, wird vielen Menschen erst wieder bewusst, wenn Körperfunktionen, oft durch Mangel oder Überfluss ausgelöst, beeinträchtigt sind und die Suche nach der Ursache dafür beginnt. Welche Mengen an wertvollen Inhaltsstoffen zur Aufrechterhaltung körperlicher und seelischer Gesundheit notwendig sind, hängt dabei individuell von Alter, Geschlecht, Tätigkeit und Veranlagung eines jeden Einzelnen ab.

Setzt man den Verzehr roher, frischer Früchte voraus, kann bereits mit 1 Portion einer Obstart 50-100% des Tagesbedarfs eines einzigen lebensnotwendigen Inhaltsstoffs gedeckt werden.

Obst und Beeren werden besonders als ergiebige Vitaminenquelle in unserer Nahrung geschätzt. Am bekanntesten sind hier wohl Vitamin C- Lieferanten wie Orange, Kiwi, Erdbeere, Carotin bzw. Provitamin A-Lieferanten wie Aprikose oder Sanddorn und Johannisbeeren, die neben viel Vitamin C auch diverse Vitamine aus aus dem Vitamin B- Komplex enthalten. Darüber hinaus können dem Körper verschiedene Mineralstoffe wie Kalium geliefert werden, das z.B in Brombeeren und Himbeeren in beachtenswerten Mengen enthalten ist. Auch wichtige Spurenelemente z.B. Mangan, das dem Körper fast ausschliesslich über pflanzliche Lebensmittel (z. B. Heidelbeeren, Brombeeren) zugeführt wird oder Eisen, Zink und Kupfer sind in Beeren und Obst enthalten.

Besonders interessant für die Versorgung des Körpers mit gesunden Inhaltsstoffen sind jedoch die nur in Obst und Gemüse vorkommenden sekundären Pflanzeninhaltsstoffe, unter denen man Aroma-, Duft- und Bitterstoffe, sowie Polyphenole (diverse Fruchtsäuren) und die für die jeweilige Fruchtfarbe verantwortlichen Farbstoffe wie Flavonoide (gelb) oder Anthocyane (rot oder blau) versteht. Der grosse Wert, den sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe für die Versorgung des Körpers haben, wurde erst in den letzten Jahrzehnten durch verstärkte Forschung erkannt. Darauf aufbauend ist das Ziel zahlreicher Pflanzenzüchter nun Obstsorten zu züchten, welche hohe Gehalte an Polyphenolen, meist erkennbar an dunkellaubigen Pflanzen mit dunkel gefärbten Früchten z. B. bei Trauben, Himbeeren und rotfleischige Äpfel oder Aroma- und Geruchsstoffe in hoher Konzentration aufweisen. Der positive Effekt von Polyphenolen auf unsere Körperfunktionen beruht auf ihrer antioxidativen Wirkung. Polyphenole sind dabei in der Lage freie Sauerstoffradikale, welche Körperzellen angreifen und zerstören können, abzufangen und unschädlich zu machen. Dadurch kann Erkrankungen an Krebs, Schlaganfällen oder Arterienverkalkung vorgebeugt oder sogar der Heilungsprozess dieser Krankheiten positiv beeinflusst werden.

Nicht vergessen werden sollte bei der Betrachtung der positiven Inhaltsstoffe von Obst und Beeren auch ihr förderlicher Beitrag zu einer gesunden Verdauung, die durch einen hohen Anteil an Ballaststoffen erreicht wird. Die wohl direkteste und gesündeste Form von all diesen Inhaltsstoffen in Beeren und Obst zu profitieren, dürfte der eigene Anbau derselben sein. Die direkte Ernte von der Hand in den Mund ohne lange Transportwege und damit verbundener Lagerverluste an Inhaltsstoffen, ist deshalb wieder im Kommen. Positiv ist hierbei auch die Entwicklung zu sehen, dass Dank moderner und robuster Sorten mit angepasstem Pflanzenwachstum, z.B. ARCADIA® Mini-Baumobst (zwergwüchsig), platzsparendem Säulenobst (ARTUS- SAGENDA-TREES®) oder ARCADIA® Plus-Topfpflanzen, die Kultur von Obst und Beeren nicht mehr nur auf die Bebauung eines eigenen Gartengrundstücks reduziert ist, sondern auch auf jedem Balkon oder Terrasse in grossen Töpfen und Kübeln mit guten Erträgen möglich ist.

Wie bereits erwähnt, liefert jede Obstart in unseren Breiten gesunde Inhaltsstoffe für die Verwertung im menschlichen Organismus. Darüber hinaus können spezielle Wildobstarten z.B. Sanddorn (Hippophae rhammnoides), Holunder (Sambucus nigra) oder Wildrosen (Rosa ssp) oder bei uns neu entdeckte Pflanzen wie Gojibeere NO 1 (Lycium barbarum), HÄBERLI`S INDIANER BANANE® kultiviert und verzehrt werden, welche sich durch besonders hohe Gehalte an einzelnen wertvollen Inhaltsstoffen auszeichnen. Die Firma HÄBERLI® Fruchtpflanzen AG bietet mit ihrem breiten Sortiment diverser Beeren- und Obstarten, welches laufend um Neuheiten ergänzt wird, eine Vielzahl an Möglichkeiten das Nahrungsangebot gesund und ausgewogen mit selbst angebauten Früchten zu ergänzen.